Chronik

Vor der Gründung der Feuerwehr Nordhofen 

Feuer! Feuer! Seit altersher lösen diese Worte Angst und Panik bei den Menschen aus. Der rote Hahn bedroht mit seiner glühenden Macht Leib, Leben und Besitz der Menschen. Schon immer halfen sich die Bewohner der Städte und Dörfer gegenseitig wenn es brannte. Sie taten es, um Ihren Nachbarn und Freunden zu helfen und um sich selbst zu schützen. Schon im 17. und 18. Jahrhundert wurden sogenannte Feuerschutzordnungen festgeschrieben, die regelten was mit oder bei Feuer zu tun sei, um Hab und Gut besser schützen zu können.
So liest man, z.B. dass nachts das Licht immer zu löschen sei um der Brandgefahr entgegen zu wirken. Einer der ersten Punkte lautete meist: „Feuerschutz ist Bürgerpflicht!“. Alle mussten mit Eimern, Wannen, Schaufeln und Äxten helfen, ein ausgebrochenes Feuer zu bekämpfen. Die Anstrengungen waren jedoch oftmals vergebens, da zum Einen die zumeist enge und verschachtelte Bauweise der Häuser das Feuer begünstigte und zum Anderen die Löschbemühungen oftmals unkoordiniert und ohne Organisation verliefen.

1909 – 1920: Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Nordhofen und die ersten Jahre

1851 wurde in Berlin die erste militärisch organisierte Berufsfeuerwehr gegründet. In den folgenden Jahren begann man fast überall eigenständige Feuerwehren aufzustellen.
So trafen sich auch am 10. Februar 1909 34 Männer in Nordhofen, um gemeinsam eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen.

Der erste Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:
Friedrich Giel als Kommandant, Otto Schnug als Stellvertreter und Gustav Hummerich als Schriftführer und Kassierer .
Ein erstes Regelwerk wurde mit den Statuten der Freiwilligen Feuerwehr am 01. April 1909 aufgestellt. Diese wurden am 20. April durch den Kreisbrandmeister und das königliche Landratsamt in Montabaur genehmigt. Damit war die Gründung der Feuerwehr endgültig vollzogen.

Es war ein schweres Beginnen, da die finanziellen Mittel fehlten.

Der Mitgliedsbeitrag, der monatlich 20 Pfennig betrug, sowie die Zuwendungen von Gemeinde und Brandkasse reichten kaum aus, um die notwendigsten Ausrüstungsgegenstände anzuschaffen. Die ersten Uniformen wurden von den Mitgliedern bezahlt.Nach fünf Jahren des Bestehens der Feuerwehr wurde am 14. und 15. Juni 1914 das erste Feuerwehrfest gefeiert. Laut dem Kassenbuch von 1914 erwirtschaftete die Feuerwehr einen Überschuss von 24,55 Mark. Einen erheblichen Anteil an diesem Überschuss hatte der Vertrag mit dem Karussell- und Schaukelbesitzer Heinrich Daxheimer aus Staffel. Dieser sollte an die Feuerwehr für das Recht ein Karussell und eine Schaukel auf dem Festplatz aufstellen zu dürfen einen Betrag von 55 Mark zahlen. Tatsächlich wurde jedoch nur ein Betrag von 20 Mark gezahlt, so dass die Feuerwehr den Herrn Daxheimer vor dem königlich preußischen Amtsgericht in Selters auf die Zahlung von 35 Mark verklagte. Die Klage wurde gewonnen und gegen den Karussellbesitzer Daxheimer zwangsvollstreckt.

Der im September 1914 beginnende Erste Weltkrieg brachte das Vereinsleben fast völlig zum Erliegen.

1920: Der Neustart nach dem 1. Weltkrieg und das Ende der “Freiwilligkeit” im 2. Weltkrieg

Bei der Neuwahl des Vorstandes in der Generalversammlung am 10.04.1920 wurde der bisherige Schriftführer und Kassierer Gustav Hummerich als Kommandant gewählt. Dieses Amt hat er 20 Jahre lang bekleidet. Er wurde später Ehrenkommandant.

Über den Dienst an der Allgemeinheit hinaus war die Feuerwehr aber auch wichtiger Bestandteil des kulturellen Dorflebens. So wurde nicht nur der Brandeinsatz geübt sondern auch Theater gespielt.
Der hohe Stand des Könnens der Wehr erregte bei Schauübungen und Einsätzen aller Art besondere Aufmerksamkeit.

Schon zur damaligen Zeit gab es eine Vielzahl der verschiedensten Feuerwehrgeräte und Ausrüstungsgegenstände. Deren Beschaffung war jedoch damals genauso wie heute oft recht kostspielig.

Zu Beginn des 2. Weltkrieges wurde eine Motorspritze angeschafft. Während des Krieges im Jahre 1942 bis Kriegsende wurde die Freiwillige Feuerwehr in Feuerlöschpolizei umbenannt. Durch Fliegerangriffe verursacht, musste sie einige Einsätze bewältigen.

Der Neustart nach dem 2. Weltkrieg

Am 14.06.1953 fand die „Neugründung“ der Freiwilligen Feuerwehr nach dem Zweiten Weltkrieg statt.
Willi Hoffmann wurde zum ersten Ortsbrandmeister nach Kriegsende bestellt. Ihm ist es zu verdanken, dass die Freiwillige Feuerwehr Nordhofen in der Nachkriegszeit neu aufgebaut wurde.

Neben dem Dienst am Nächsten stand aber auch immer die Geselligkeit und das Miteinander im Mittelpunkt des Vereinslebens. Davon zeugen zahlreiche Belege über Ausflüge und andere Aktivitäten der Feuerwehr nach dem Krieg.

Anlässlich des 50- Jährigen Bestehens unserer Wehr fand in der Zeit vom 30. 05. – 01. 06. 1959 ein Kreisfeuerwehrfest statt.

1962 – 1990: Die Zeit des Wehrführers Alfred Hartenfels und das 75-jährige Gründungsfest
 Im Jahre 1962 wurde Alfred Hartenfels neuer Wehrführer und 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr. Es begann die erfolgreichste Zeit der Feuerwehr Nordhofen.
1963 bekam die Feuerwehr ihr erstes Tragkraftspritzenfahrzeug, einen Opel Blitz und mit dem Bau einer Mehrzweckhalle durch die Ortsgemeinde im Jahr 1971 auch ein neues Gerätehaus mit Mannschaftsraum.
 Im gleichen Jahr stand die Feuerwehr Nordhofen vor einem der größten und auch gefährlichsten Einsätze seit Gründung der Wehr. Am 20.05. feierten die Feuerwehrkameraden wie in jedem Jahr den traditionellen Vatertag. Vom Spießbraten aus der Lotzenheck zurückgekehrt saßen die Feuerwehrleute im Vereinslokal Wengenroth, als plötzlich gegen 18:30 Uhr Feueralarm gegeben wurde! Ein Großbrand mitten im Ort. Sofort brach die Feuerwehr auf. Ein Teil der Wehr zum Brandherd, der Scheune der Familie Zöller. Das Feuer drohte von dort auf weitere Gebäude überzugreifen. Der andere Teil zum Gerätehaus, um das Fahrzeug zu holen und die Wasserversorgung aufzubauen.

Der Brand dehnte sich in minutenschnelle von der Scheune auf die angrenzenden Gebäude aus, so dass auch die Nachbarwehren alarmiert werden mussten. Gemeinsam konnte das Feuer nach ca. 2 Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Die Brandursache für dieses verheerende Feuer konnte niemals geklärt werden. Es wurde allerding Brandstiftung vermutet. Folgende Gebäude waren von dem Feuer betroffen: Scheune und Stall, Besitzer Karl Zöller, Scheune und Stall, Besitzerin Alma Heß sowie Scheune und der Dachstuhl des Wohnhauses Paul Bäcker.


Die Zahl der aktiven Mitglieder betrug zeitweise bis zu 40 Feuerwehrkameraden die in drei Übungs- und Einsatzgruppen organisiert waren. Die Kameraden zeigten in diesen Jahren während verschiedener Einsätze ihr angeeignetes Können und ihren guten Ausbildungsstand. Im Frühjahr 1972 bezog die Freiwillige Feuerwehr als erste Wehr im Westerwaldkreis die neue blaue Uniform. Im Jahre 1973 wurde das alte TSF durch ein moderneres ersetzt.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung kam die Kameradschaft nie zu kurz. Legendär waren die Grillnachmittage zum Vatertag, die “sogenannten” jährlichen Abschlussübungen im Gasthaus Wengenroth und viele Vereinsausflüge. In der Zeit vom 23.06. – 25.06.1984 feierte man im großen Stil das 75 -jährige Bestehen unserer Wehr im eigens dafür aufgestellten Festzelt auf dem alten Bolzplatz an der Pfauenhalle. Am Kommersabend erhielt Alfred Hartenfels für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen aus der Hand des Landrates die Ehrennadel der Landes Rheinland-Pfalz.

1978 wurde eine der ersten Jugendfeuerwehren in der Verbandsgemeinde Selters gegründet, aus der einige Kameraden heute das Vereinsleben prägen. Erster Jugendwart war der stellvertretende Wehrführer Edgar Reifenscheidt, unterstützt von Oliver Faust und Andreas Hummerich.

1990 musste Alfred Hartenfels nach 28 Jahren Wehrführer in Nordhofen aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausscheiden. Wegen seiner großen Verdienste um das Feuerwehrwesen in Nordhofen wurde er zum Ehrenwehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Nordhofen ernannt.

Sein damaliger Stellvertreter Edgar Reifenscheidt wurde 1990 sein Nachfolger, der sein Amt am 03.06.1993 wegen seiner Wahl zum Ortbürgermeister an Reiner Bäcker abgab.

Die “jungen”Jahre der Freiwilligen Feuerwehr

Am 23.01.1996 wurde Oliver Faust als Wehrführer in sein Amt vereidigt, und im Jahre 1996 wurde das mittlerweile 25 Jahre alte TSF gegen ein gebrauchtes 12 Jahre altes TSF ausgetauscht.

Da in den folgenden Jahren mit einem Schwund in der Einsatzabteilung zu rechnen war – altersbedingter Wechsel mehrerer Feuerwehrkameraden in die Gruppe der Altgedienten – wurde auf Initiative von Wehrführer Faust, am 19.06.1999 im Rahmen eines Festaktes wieder eine Jugendfeuerwehr gegründet. Zum Jugendwart wurde Kurt Kopp bestellt, der im Jahre 2001 durch Thomas Kosch ersetzt wurde.

Durch den guten Ausbildungsstand der Einsatzabteilung konnte am 29.09 2001 in Selters das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze erworben werden. Teilnehmer: Oliver Faust, Thomas Kosch, Jörg Heinze, Frank Heinze, Manuel Schneider, Timo Faust, Kurt Kopp.

Zum ersten Mal in Nordhofen, fand am 21.06.02-23.06.02 zusammen mit dem DRK Selters das VG Zeltlager der Jugendwehren statt. Die gute Organisation und Durchführung des Zeltlagers wurde von allen teilnehmenden Wehren sehr gelobt. Bei strahlendem Sommerwetter kamen 180 Jugendliche aus den Wehren der Verbandsgemeinde, die vom Verpflegungszug des Deutschen Roten Kreuzes Westerburg beköstigt wurden. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung.

Neue Zeiten bringen auch Neuerungen bei den Feuerwehren. So auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Nordhofen. Am 01.01.2006 traten die ersten Feuerwehrfrauen – nach der Ausbildung in der örtlichen Jugendwehr –  ihren aktiven Dienst an: Kristin Döge und Maike Ziegelmaier.

2008: Umzug in das neue Gerätehaus

2006 hat die Gemeinde Nordhofen mit der Erweiterung der Pfauenhalle begonnen. Mit finanzieller Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz wurde zwei Geräte- und Lagerräume an die bestehende Pfauenhalle angebaut. Zwischen Erweiterung und bestehender Halle hatte die Feuerwehr ihr Gerätehaus mit kleinem Aufenthaltsraum.

In Abstimmung mit dem Land Rheinland-Pfalz wurden die Räume getauscht und der Feuerwehr ein großer Raum als Gerätehaus und ein Mannschaftsraum im Neubau zur Verfügung gestellt. Nun konnten die Kameraden damit beginnen ihre neuen Räumlichkeiten auszubauen. In unzähligen Arbeitsstunden wurden im neuen Domizil Wände und Decken isoliert, gestrichen und der Mannschaftsraum wohnlich ausgestaltet. Dazu hat man auch bei der Dacheindeckung geholfen.

 

 

2009: 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Nordhofen

Die Feuerwehr im Jubiläumsjahr

Die Einsatzabteilung

Edgar Reifenscheid, Kevin Ott, Timo Faust, Philipp Pfeifer, Henning Stumpf, Dominik John, Volker Schwinn, Egon Tönges, Kevin Ziegelmaier, Uli Hummerich,Thomas Kosch, Manuel Schneider, Wehrführer Oliver Faust

es fehlen: Guido Aller, Ingo Schlaudt und Heiko Link

Die Alterskameraden

Wolfgang Schulz, Günter Stauber, Udo Frohneberg, Heinz Aller, Horst Molly, Rainer Becker, Dieter Aller, Manfred Faust, Werner Stauber, Arnold Hummerich, Theo Schlaudt, Arno Faust
es fehlen: Holger Schnug, Bernd Simon, Ernst Lang und Wolfgang Kosch

Die Ehrenmitglieder

Horst Molly, Dieter Aller, Manfred Faust, Werner Stauber, Arnold Hummerich,Theo Schlaudt

es fehlt: Ernst Lang

 

 Das gemeinsame Fest

Das Fest zum 100-jährigen Bestehen der Freiwillige Feuerwehr, verbunden mit der 750-Jahr Feier der Ortsgemeinde Nordhofen im Jahr 2009 war ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Nordhofen.

Das Jubiläum wurde vom 29.06. – 01.06.2009 gefeiert. Nach dem Kommers mit großem Zapfenstreich am Samstagabend, folgte am Tag darauf ein großer Festzug, in dem mehr als 40 Gruppen mit historischen Fahrzeugen und Gerät teilnahmen. An diesem Festsonntag besuchten etwa 4000 Menschen die 750-Jahrfeier der Gemeinde und das 100-jährige Gründungsfest der Feuerwehr. Bis heute noch ist dieses gemeinsame Fest über Nordhofen hinaus in aller Munde.

Die Zeit nach dem Fest

Das Jahr 2009 war aber auch das Jahr der Veränderungen. Der bisherige Wehrführer und 1. Vorsitzende, Oliver Faust, sowie sein Stellvertreter Thomas Kosch traten nach 13 Jahren von ihren Ämtern zurück. Als neuer Wehrführer wurde Dominik John von den aktiven Kameraden gewählt, und am 19.11.2009 im Rahmen der zentralen Dienstversammlung in Herschbach von VG Bürgermeister Müller ernannt. Die Aufgaben des Stv. Wehrführers übernahm Oliver Faust, der dieses Amt bis zu seinem Rücktritt im Jahr 2016 begleitete.

Unser Kamerad Edgar Reifenscheidt erhielt für seine 45-jährige aktive Tätigkeit in der Feuerwehr das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen. Wir gratulieren ihm für diese seltene Auszeichnung.

Die folgenden Jahre waren einsatztechnisch, abgesehen von einem Keller-, und Waldbrand, eher ruhig, und man wurde überwiegend nur zu Hilfeleistungseinsätzen, wie z.B. die Beseitigung von Sturmschäden oder Absperrmaßnahmen, alarmiert. Da die Einsatzabteilung in dieser Zeit personell nicht mehr optimal aufgestellt war, wurde der Fokus hauptsächlich auf die Ausbildung und Förderung der Jugend gerichtet um den Fortbestand der Wehr zu sichern. Unter der Regie von Jugendwart Uli Hummerich konnte von 2010 an eine Vielzahl von Jugendlichen für den Feuerwehrdienst gewonnen, ausgebildet und einige von ihnen seit kurzem in die Einsatzabteilung der Ffw. übernommen werden.

Dadurch war es möglich das die Feuerwehr Nordhofen, erstmals seit 16 Jahren, wieder an einem Leistungswettbewerb teilnahm. Am 16.09.2017 errangen die Kameradinnen und Kameraden Dominik John, Thomas Kosch, Celina Thomé, Alina Hammer, Lukas Pfeiffer, Robin Welke, Heiko Jonas, Till Stumpf, unterstützt von dem auswärtigen Kameraden Kevin Volk das bronzene Feuerwehrleistungsabzeichen in Goddert.

Der Großeinsatz in Ransbach-Baumbach

Zu einem der größten Einsätze im Westerwaldkreis wurden die Kameraden in den frühen Morgenstunden des 15.06.2017 alamiert. In Ransbach-Baumbach stand eine ca. 3000 qm große Lagerhalle mit 100.000 Reifen im Vollbrand. Zusammen mit rund 60 Feuerwehren aus dem gesamten Westerwaldkreis, dem Kreis Neuwied, THW, 2 Werkfeuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr Koblenz konnte der Brand nach mehreren Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Vor Ort waren mehr als 700 Kräfte im Einsatz. Unsere Aufgabe war, gemeinsam mit anderen Wehren, die Löschwasserversorgung vom Erlenhofsee zum Einsatzort über mehrere parallel laufende Schlauchleitungen mit mehreren TS sicherzustellen.

Das 2. Jugendzeltlager in Nordhofen

Bereits zum 2. Mal war die FFw. Nordhofen Ausrichter des Zeltlagers derJugendfeuerwehren der VG Selters. Zwischen dem 18.08. – 20.08.2017 wurden mit Unterstützung des THW Montabaur rund 150 Jugendliche und Betreuer verköstigt. Beim Bau von Seifenkisten, anschließendem Rennen oder beim Geocaching waren Kameradschaft und Teamgeist gefragt. Mit Spiel und Spaß oder abends am Lagerfeuer kam keine Langeweile auf und die Zeit verging im Flug. Bis auf das Wetter, das uns immer wieder mal vor die ein oder andere Herausforderung stellte, war die Veranstaltung eine runde Sache und wir bekamen für die Organisation und Durchführung von allen Teilnehmern ein großes Lob ausgesprochen.

Was gibt es aktuell noch zu sagen:

Der Förderverein ist seit 2015, neben dem Sommerfest, zusätzlich für die Organisation und Durchführung des traditionellen Karnevalskränzchen verantwortlich. Die Veranstaltung ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Ortsgemeinde. Die Erlöse kommen der Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr zugute. Heute zählt die Feuerwehr Nordhofen 110 Mitglieder, davon 13 Aktive, 16 Alterskameraden und 7 Ehrenmitglieder. Der aktive Dienst in der Feuerwehr ist vom 16. bis zum 65. Lebensjahr möglich. Ab dem 65. Lebensjahr, geht der Feuerwehrmann in die Alterskameradschaft über. Um Ehrenmitglied zu werden, muss der Feuerwehrmann das 65. Lebensjahr erreichen und einen 40-jährigen, aktiven Dienst nachweisen.